• Glutz Geschichte
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Geschichte - seit 1863 in Bewegung

Über 150 Jahre sind seit der Gründung der Schlossfabrik durch Viktor Glutz-Blotzheim im Jahr 1863 vergangen. Heute präsentiert sich Glutz als eines der marktführenden Unternehmen mit internationaler Ausstrahlung, das sich nach wie vor in Familienbesitz befindet. Diese Erfolgsgeschichte hat es dem grossen Einsatz seiner Mitarbeitenden und der Treue seiner Kunden zu verdanken. Seine Kernwerte «sicher», «innovativ» und «beständig» lebt Glutz bis heute konsequent - und verschafft sich damit eine solide Basis für künftige Erfolge.
1850
  • Viktor Glutz-Blotzheim und Ludwig Scherer betreiben ein Frachtengeschäft
1857
  • Aufnahme des Handels mit Gips, Steinkohle und Früchten
1858
  • Gründung einer leistungsfähigen mechanischen Schreinerei
1858/59
  • Bau der Parkettfabrik beim ersten Bahnhof von Solothurn und Aufnahme der Parkettfabrikation
1861
  • Viktor Glutz-Blotzheim übernimmt die Unternehmensanteile seines Compagnons
1863
  • Aufnahme der Schlossproduktion und damit Gründung der Schlossfabrik
1865/66
  • Aufnahme der Goldleistenfabrikation und Belegen von Spiegelglas
1866/70
  • Bau von zusätzlichen Produktionsräumen
1867
  • Grosser Erfolg an der Weltausstellung in Paris mit Goldleisten
1867/68
  • Angliederung einer Metallgiesserei
1877
  • Einführung des 11-Stunden-Tages (Fabrikgesetz) in der Schlossfabrik, Belegschaft von ca. 40 Mitarbeitern
1878
  • Erneut Erfolg an der Weltausstellung in Paris mit Goldleistenprodukten
  • Am 19. Mai stirbt der Gründer der VGB, Viktor Glutz-Blotzheim nach schwerer Krankheit mit 57 Jahren
1879
  • Gründung der Kollektivgesellschaft Viktor Glutz-Blotzheim Nachfolger durch Cousins und Schwäger
  • Einstellung der Parkettfabrikation
  • Übergabe des Transport und Handelsgeschäftes an Alphons Glutz-Blotzheim (AGB)
1885/91
  • Bau von weiteren Produktionsräumen und eines Bürogebäudes
1890
  • Gründung der Viktor Glutz-Blotzheim Nachfolger AG
1891
  • Aufnahme der Fischbandfabrikation
1893/94
  • Ergänzung der Fabrikation mit einer galvanischen Anstalt
1896
  • Die VGB nimmt an der 3. Schweizerischen Landesausstellung in Genf teil und wird mit einer Goldmedaille ausgezeichnet
1897
  • Neue Fabrikhalle (erster Shedbau der Schweiz) für die Schleiferei
1898
  • Einstellung der Goldleistenfabrikation und damit der Holzverarbeitung
1900
  • Genehmigung der Fabrikordnung durch den Regierungsrat
1905
  • Nach Explosion der Dampfmaschine Ersatz durch Elektrizität
  • Die Acetylenbeleuchtung wird durch elektrisches Licht abgelöst
  • Die Belegschaft zählt nun ca. 300 Mitarbeiter
1913
  • Ernst Glutz-Blotzheim stirbt Alphons Glutz-Blotzheim, Sohn des Firmengründers und Inhaber der AGB übernimmt als Nachfolger
1918
  • Nach dem Krieg kommt es zum ersten Arbeitskonflikt, da die Arbeitszeit von 57 um nur 2 Stunden reduziert wurde
1919
  • wird die Arbeitszeit dann auf 48 Stunden reduziert
1920
  • Gründung der Personalvorsorgestiftung (Wohlfahrtsstiftung)
1923
  • kommt es zum zweiten Arbeitskonflikt, dies wegen einer befristeten Erhöhung der Arbeitszeit während der Krise
1928/29
  • Brand in der Bronzerei
  • Erweiterung des Fabrikationsprogrammes, Herstellung von Oberlichtverschlüssen und Kühlschrankbeschlägen
1935/36
  • Charles Glutz-Blotzheim, Enkel des Gründers und Sohn des seit 1913 amtierenden Verwaltungsratspräsidenten, übernimmt als neuer Delegierter und Präsident des Verwaltungsrates die Geschäftsleitung
1939
  • Die VGB beteiligt sich an der «Landi» als Gruppenführer in der Abteilung Schlösser und Beschläge
1940
  • Einführung der 5-Tage-Woche als eines der ersten Unternehmen der Schweiz; das Personal konnte darüber abstimmen
1946
  • Gesamtarbeitsvertrag
1947
  • Die Fremdenpolizei erteilt sechs italienischen Staatsangehörigen die Einreisebewilligung, um bei der VGB arbeiten zu können
1949
  • Monatliche Zahltagsabrechnung für Arbeiter
1954
  • Einführung des Zeitakkordes
  • Die VGB gliedert eine Abteilung Apparatebau an und nimmt die Herstellung von Haushaltgeräten auf
  • Die VGB bringt das rostbeständige und äusserst zuverlässige Solo-Espagnolettenschrankschloss heraus
1955
  • Vorschlagswesen wird eingeführt (Prämien)
1956
  • Arbeiter und Angestellte der VGB gründen einen Sportclub
  • Die Fischbandproduktion wird zugunsten der Produktion von Drehbändern aufgegeben (Baka-Band)
  • Einrichtung eines modernen Versuchslabors, Ausbau der Werkzeugmacherei und der Versuchsmechanik
1957
  • Personalversicherungskasse für alle Mitarbeiter
1958
  • Der Toby-Ölregler wird auf den Markt gebracht
  • Alle Türen des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung in Brüssel sind ausschliesslich mit VGB-Schlössern ausgerüstet
  • Einführung der Erfolgsbeteiligung
1959
  • Mechanisierung und Automation
1960
  • Gründung der Toby GmbH, Merdingen, BRD, zur Reglerfertigung
  • Anschaffung eines Buchhaltungsautomaten
1962
  • Gründung der Disigard-Anstalt (Vertriebsgesellschaft) in Vaduz
  • Die Produktion der Baka-Bänder wird aufgegeben
1962/63
  • Aufstockung der Werkhalle von 1901 mit einem Bürogeschoss
1963
  • Jubiläum 100 Jahre Schlossfabrik
  • Neubau der Werkhalle Apparatebau
1966
  • Monatslohn für alle Berufsarbeiten
1969
  • Glutz bringt das SWISS-Schloss, ein leichtes Einbauschloss für Zimmertüren, auf den Markt
1970
  • Erster Computer, bargeldlose Lohnzahlung und die individuelle Arbeitszeit werden eingeführt
1970/71
  • Bau einer Lagerhalle
1971
  • Gründung der Heso AG, Fabrikation von Druckgussteilen
1972
  • Alle Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis
  • Konzentration der Reglerfertigung in Solothurn
  • Ausbau der PU-Schaumteil-Fertigung in Merdingen, BRD (Toby Schaum GmbH)
1974
  • Änderung der Firma: aus «Viktor Glutz-Blotzheim Nachfolger AG» (VGB) wird «Glutz AG»
  • Mit der Wahl von Anton und Dr. Alexander Glutz v. Blotzheim in den Verwaltungsrat übernimmt die vierte Generation
1977
  • Emission von Mitarbeiteraktien
  • Der Rückgang beim Reglerabsatz kann durch die Montage von Bohrmaschinen aufgefangen werden
1977/78
  • Neubau einer Montagehalle mit Zivilschutzanlage
1982
  • Glutz übernimmt die Ruf AG, Herzogenbuchsee, eine bedeutende Schweizer Schlossherstellerin
  • Ende September führt Glutz das schlüsselbediente Treplane auf den Markt ein (Mehrfachverriegelung)
1983
  • Einführung der EDV-gestützten Produktionsplanung und -steuerung
1984
  • Glutz bringt mit Corkey ein magnetinduktives Schloss auf den Markt
1985
  • Integrierte Datenverarbeitung über alle Unternehmensbereiche
1986
  • Abbruch des historischen Shedbaues und Neubau der Halle
1989
  • Die Bohrmaschinenmontage wird aufgegeben
1991
  • Die Divisionalisierung wird eingeleitet und die Gruppe erhält eine Holding-Struktur
  • Die Schlossfabrikation wird bei Glutz konzentriert, Ruf übernimmt die Herstellung von Industriekomponenten
  • Die Fabrikation von PU-Schaumteilen in Merdingen, D wird veräussert
1994
  • Einführung der prozessorientierten Fertigung
1995
  • Gründung der Vertriebsgesellschaft Glutz Deutschland GmbH
1996
  • Das Giessen von Zamak-Teilen wird aufgegeben und die Toby AG übernimmt von der Glutz AG das Reglergeschäft
  • Eröffnung eines Verkaufsbüros in Thailand
1997
  • Zertifizierung ISO 9001
1999
  • Gründung der Vertriebsgesellschaft Glutz UK Ltd.
  • Der erste Schleifroboter wird in Betrieb genommen
  • Eröffnung eines Verkaufsbüros in Shanghai
  • Glutz beteiligt sich an der SecurSol AG, Gossau, ein Unternehmen für Sicherheitstechnik und ergänzt mit dem HZ-lock das Sortiment
  • Mitbegründung der Sensotec AG, Pfäffikon, eine Entwicklungsgesellschaft für mechatronische Schliessvorrichtungen
2000
  • Gründung der Vertriebsgesellschaft Glutz Österreich GmbH
2001
  • Glutz beteiligt sich an der Stoschek Bandtechnik GmbH in Velbert, D, ein Unternehmen für den Vertrieb von Bändern
  • Gründung der Vertriebsgesellschaft Glutz Singapore Ltd.
2002
  • Fusion von Glutz AG und Ruf AG mit den Geschäftsfeldern
  • Schliesstechnik/Beschläge (Glutz) und Industriekomponenten (Ruf)
  • Übernahme der Drittanteile an der Stoschek Bandtechnik GmbH, Velbert, D
2003
  • Übernahme der Bänderfertigung von der Stoschek Bearbeitungs GmbH, Velbert, D
  • Zertifizierung ISO TS 16949
2004
  • Eröffnung eines Verkaufsbüros Middle East
  • Glutz erhält den Solothurner Unternehmerpreis
  • Fusion der Stoschek Bearbeitungs GmbH mit Glutz Deutschland GmbH
2005
  • Glutz bringt das erste mechatronische Schliesssystem aus eigener Fertigung auf den Markt
2007
  • Übernahme der Acter AG, Zürich, ein Unternehmen für biometrische Zutrittlösungen
  • Die ThermMix AG, ein neues Unternehmen der Glutz- Gruppe, lanciert eine modulierende Ölheizung für Kleinstleistungen (TM15)
2008
  • Übernahme der Drittanteile an der SecurSol AG, Gossau
  • Übernahme der Giessereiaktivitäten der Kohler AG in Riedtwil
2009
  • Anschaffung einer Laserschneideanlage
2010
  • Ein Verbindungsbau zwischen Bau 05 und 06 schafft neuen Platz für Spedition und Schilderfertigung
2011
  • Glutz positioniert sich mit Access Engineering als Systemanbieter
  • Zur Sicherung der Datenbestände werden die Server von Glutz in ein Hochsicherheitsdatacenter ausgelagert
2012
  • Glutz lanciert sein funkbasiertes Zutrittsystem eAccess
  • Die Toby-Reglerfertigung wird vom Bereich Industriekomponenten der Glutz AG übernommen und an die Segetzstrasse verlegt
  • Die früheren Giessereigebäude in Solothurn werden für die Giesserei wieder hergerichtet
2013
  • Die Werksdurchfahrt erhält ein imposantes Dach
  • Die Giesserei wird von Riedtwil nach Solothurn verlegt und mit der Spezialschlosserei zur Manufaktur zusammengeschlossen
  • Ein neues Kundenzentrum mit einer Erlebniswelt entsteht
  • 150-jähriges Jubiläum – wir feiern